
Kronen Zeitung
ZWEI BITTERE MINUTEN
Hartberg: Nur ein Fluch konnte gebrochen werden
Es soll nicht sein für die Hartberger! Gegen Red Bull Salzburg konnten die Oststeirer in der Bundesliga noch kein Match gewinnen – und der Fluch sollte auch diesmal weitergehen. Das sagten die Protagonisten der Oststeirer nach der aus TSV-Sicht bitteren Niederlage.
Eine Stunde lang lagen die Hartberger, die Überraschungself der Meistergruppe, gegen den Top-Favoriten in Front, die Fans witterten die Premiere gegen die Mozartstädter, da auch die Leistung des TSV, vor allem offensiv, diesmal doch einiges verheißen ließ. Allerdings fiel man wieder hart auf den Boden der Realität.
„Wir haben uns wieder was verdient gegen Salzburg“, wusste auch TSV-Goalie Ritzy Hülsmann. „Es war eine beherzte, eine Mentalitätsleistung. Knackpunkte waren sicher das zweite, schnelle Gegentor nach dem Ausgleich – und danach der Ausschluss vom Spendi (Anm. Lukas Spendlhofer sah nach Torraub Rot). Aber wir werden weitermachen, es war ein super Auftritt. Und wenn wir weiterhin so ehrgeizig bleiben und diese Mentalität zeigen, werden wir sicher auch belohnt.“ Indes geht das Warten auf den ersten Hartberg-Sieg in der Meistergruppe aber weiter.
Zumindest für Hartberg-Topscorer Elias Havel hatte der Nachmittag zumindest etwas leicht Positives zu bieten: Der Stürmer beendete seinen persönlichen „Tor-Fluch“, traf erstmals im Jahr 2026. „Mich persönlich freut‘s natürlich, aber ich hätte es gerne in Kombination mit einem Sieg oder zumindest einem Punkt gesehen“, so der Nationalteam-Aspirant. „Unsere Leistung kann sich sehen lassen, wir haben auch in der Offensive mehr Chancen herausgespielt. Allerdings müssen wir über 90 Minuten konzentrierter bleiben, wie man an den beiden schnellen Gegentoren sieht. Und vorne haben wir leider auch einige Möglichkeiten liegengelassen.“
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